Markt Gaimersheim

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Marktmuseum im Winterbaueranwesen

Pebenhauser Stra√üe  2, 85080 Gaimersheim
Tel.: 08458 342969
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Leitung: Martina Persy

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Geschichtliches √ľber Markt Gaimersheim

Spuren menschlicher Anwesenheit im Gaimersheimer Gebiet lassen sich bis in die Altsteinzeit, die √§lteste Zeitstufe menschlicher Vorgeschichte, zur√ľckverfolgen, welche auch die Eiszeit umfasste. 

Hiervon zeugen Funde in einer Lehmgrube, die zugerichtete  Feuersteinspitzen, einen Mammutsto√üzahn sowie zwei Mammutbackenz√§hne zu Tage f√∂rderten. In einer Spalte des Steinbruches am Rackertshofener Weg wurden Knochen und Z√§hne gefunden, die von H√∂hlenb√§ren stammten. Ferner wurde in der N√§he der Ziegelei Ernst ein Steinbeil aus dem 3. vorchristlichen Jahrtausend gefunden.

Um die Zeitenwende hatten die R√∂mer in unserer Gegend auf einer kleinen Anh√∂he bei dem heutigen Kloster ein Kastell errichtet, zu dem wohl auch eine Kolonie geh√∂rte. Eine r√∂mische Milit√§rstra√üe, die Augsburg mit Regensburg verband, f√ľhrte daran vorbei und ist noch heute unter dem Namen "R√∂merstra√üe" erhalten. Die Funde aus dieser Zeit sind schon ergiebiger und bestanden u.a. aus r√∂mischen Dachziegeln, Geschirrscherben, Teilen eines Bades, einer Statue und einem Grabstein. Das Kastell wurde jedoch schon bald wieder verlassen, vermutlich um weiter vorgeschobene Stellungen in der neuen Kastellreihe K√∂sching-Pf√ľnz-Wei√üenburg zu beziehen.

Um die Reste des zerfallenen Kastells siedelten nach 500 w√§hrend der Landnahme durch germanische V√∂lkerst√§mme die eingewanderten Bajuwaren, die hier fruchtbaren Boden und das lebensnotwendige Wasser vorfanden. Ihr Stammesgebiet wurde im 8. Jahrhundert dem Frankenreich einverleibt.

Aus dieser Zeit ist wahrscheinlich auch der Name Gaimersheim abzuleiten. Es handelt sich n√§mlich um das " Heim des Gaumars", also um die Wohnst√§tte des Gaumeisters (Gaumar, G√§umar), der die Meierh√∂fe des Gaues zur Zeit der Merowinger und Karolinger zu verwalten hatte.

Namensentstehung

Wappenkunde